anstehende Termine
There are no upcoming events currently scheduled.
Zum Kalender
Mai 2012 Juni 2012
So Mo Di Mi Do Fr Sa
Woche 18 1 2 3 4 5
Woche 19 6 7 8 9 10 11 12
Woche 20 13 14 15 16 17 18 19
Woche 21 20 21 22 23 24 25 26
Woche 22 27 28 29 30 31

Mittwoch, 21. April 2010

Sportverbund Werden / Ruhr

Auf so viele wohltuende Kommentare war Uli Kromer wohl nicht gefasst: „Wir haben einiges einstecken müssen.“ Mit seinem Beschluss, polizeiliche Führungszeugnisse für neue Übungsleiter zu fordern, fing sich der WTB so manche „Watsch´n“. Doch im Kreise des Sportverbundes Werden / Ruhr traf der zweite Vorsitzende des Werdener Turnerbundes auf gleich gesinnte Freunde: „Ein Unding, wie mit dem WTB umgesprungen wurde, hier sind nicht die hysterischen Werdener, sondern der ESPO und die Politik übers Ziel hinaus geschossen!“ Selbst Ratsherr Hanslothar Kranz schrieb seinen Kollegen ins Stammbuch: „Genau genommen hat der WTB einen wichtigen Vorstoß gewagt und uns zu denken gegeben. Ich sehe das als gute Sache.“ In der angeregten Diskussion blitzte immer wieder durch, dass auch die anderen Vereine sich sehr wohl schon mit dem Thema „Missbrauch“ beschäftigt hatten: Lothar Rust vom EWRC berichtete über den Umfang solch eines Führungszeugnisses. Der Vorstand solle zwar Einblick nehmen, dann aber dieses Zeugnis nicht archivieren. Darüber hinaus sei es nur sinnvoll bei neu einzustellenden Übungsleitern, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun bekämen. Daniel Henschke merkte an, dass von den 4.700 Mitgliedern im Sportverbund immerhin rund 1.600 Kinder und Jugendliche sein: „Eines ist klar geworden, es ist nicht nur die katholische Kirche, überall droht Missbrauch. Und zwar in überwiegender Mehrheit der Fälle in Vertrauensverhältnissen.“ Georg Valentini vom HTK mahnte, die Kirche im Dorf zu lassen: „Jeder, der Ausbildung macht, braucht mittlerweile so ein Zeugnis. Man kann so allerdings nur über vergangenes, nicht über zukünftiges Verhalten Einblick bekommen.“ Doch Heidrun Freitag vom FUM-TV sah so eine Überprüfung als Warnzeichen für potenzielle Täter: „Aber der Übungsleiter weiß jetzt, der Verein macht die Augen auf, schaut genau hin!“ Aus vielen Beispielen wurde klar, dass die Vorlage polizeilicher Führungszeugnisse mittlerweile gang und gäbe ist. Klaus Paßgang von Gut Ziel: „Jeder Schütze braucht solch ein Zeugnis, um eine Waffenbesitzkarte zu bekommen“. In jedem Anstellungsverhältnis sollte so eine Abklärung auch dazu dienen, einer eventuellen „Hexenjagd“ den Riegel vorzuschieben: „Wie schnell gerät ein Trainer unschuldig in Verdacht…“ Die Vertreter werden die Überlegungen in ihre Vereine tragen, gefordert wurde eine Schulung, um Übungsleiter nicht unvorbereitet in heikle Situationen rutschen zu lassen. Und dem WTB wurde noch einmal die Solidarität der anderen 13 Werdener Sportvereine zugesichert.

 


Vorbereitungen für 2. Aktionstag laufen auf Hochtouren

Für den Aktionsnachmittag am Pfingstmontag im Festzelt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, Präsentationen und lockere Talkrunden mit verdienten Sportlern sollen den Besuchern die einzelnen Sportarten näher bringen. Die WTB-Judoka werden wieder ihren „sanften Weg“ zeigen, der junge Tennis- und Kickernachwuchs darf erneut mit übersprühender Begeisterung mitreißen. Laserschießen und Ruder-Ergometer werden wieder umlagert sein, diesmal darf man sich auch mit dem Handball ausprobieren. Außerhalb des Zeltes wird erstmals Bogenschießen angeboten, Gut Ziel- Organisator Klaus Paßgang hat gutes Wetter bestellt: Einer noch erfolgreicheren Durchführung des 2. Aktionstages des Werdener Sports steht nichts mehr im Wege!

 


Nachdem mit dem Skiclub Ruhrtal und der DJK Werden-Heidhausen noch einmal viele neue Sportler dazu gestoßen sind, verkündete Sportverbund-Vorsitzender Uli Kromer stolz: „Wir sind jetzt schon 4.700 Leute!“ Am Dienstag 11. Mai findet das nächste Treffen statt, wieder um 19,30 Uhr im Clubhaus des TC am Volkswald.