Dienstag 2.Juni 2009
Ein Fest des Werdener Sports
Aktionstag des Sportverbundes Werden / Ruhr
Die Festzeltveranstaltung des Sportverbundes Werden / Ruhr am Pfingstmontag war ein voller Erfolg. Unzählige Vorführungen, Mitmachmöglichkeiten und Information satt prägten das Bild des Nachmittages. Der Sportverbund und seine Mitgliedsvereine nutzten den Anlass, sich zu präsentieren. Moderiert von Lothar Rust und Daniel Henschke wurde es ein kurzweiliges Fest des Werdener Sports, ein Highlight jagte das nächste. Alle Mitglieder des Sportverbundes wurden ausführlich vorgestellt, durften für ihren Sport Werbung machen.
Die Damen vom Frauen und Mädchen TV präsentierten ihren Club, der ein umfangreiches Programm zu bieten hat. In Werdener Sporthallen wird mit
viel Schwung unter anderem Wirbelsäulengymnastik, Aerobic und Pilates angeboten. Darüber hinaus finden zahlreiche Unternehmungen statt, um das unvergleichliche Gemeinschaftsgefühl noch mehr zu stärken. Für den Gastgeber BSV Gut Ziel hielt der mehrfache Landesmeister Hans-Werner Buschmann sein Lasergewehr zum Scatt-Schießen bereit. Eifrig wurde gezielt, ohne Knall und Rauch geschossen. Manuela Höltgen vom EWRC erreichte einen Traumschnitt und durfte am Abend verdient die Kristalltrophäe als beste Schützin in Empfang nehmen. Tennis-Trainer Hartmut Meier ließ es sich auch an seinem Geburtstag nicht nehmen, den Entwicklungsstand seiner Schützlinge zu demonstrieren. Ihm zur Seite standen die Jugendtrainer Felix Beckmannshagen, Christopher Sonnenschein und Christian Wenning, allesamt Spieler der 1. Mannschaft, die als Aufsteiger den direkten Durchmarsch geschafft haben. Clubchef Willi Hohmeister lud zum 50-jährigen Jubiläum des TC am Volkswald, das vom 17. bis zum 20. Juni mit Jazzabend, Disco, Theateraufführung und Freundschaftsturnier stattfinden wird, an den Volkswald ein, wo neben Tennis auch Nordic Walking angeboten wird. Vorsitzender Heinz Kraiczy stellte seinen Familienverein Heidhauser Turnklub vor. In Heidhausen wird ein vielfältiges Programm ohne Wettkampfstress angeboten. Volleyball, Gymnastik, Sportabzeichen, Mutter-Kind-Turnen und vieles mehr lockt in die Sporthalle an der Jacobsallee. Christian Bach sprach für seinen Kanufreunde- und Fischereiverein, der im Löwental an der Ruhr beheimatet ist und sich besonders dem Artenschutz der dortigen Pflanzen- und Tierwelt sowie der Bekämpfung schädlicher Einflüsse auf das Gewässer und den Fischbestand verschrieben hat.Vorsitzender Peter Büker von der SG Werden 80 und seine Crew standen Rede und Antwort. Der „kleine, aber feine“ im Löwental beheimatete Fußballclub spielt nach großen Erfolgen (Aufstieg in die Bezirksliga und Essener Hallenmeister) und dem folgenden jähen Absturz zurzeit in der Kreisliga C. Mittelfristig ist aber der Wiederaufstieg geplant, auch soll der Aufbau einer Jugend die Zukunft des Vereins sichern. Der Werdener Turnerbund lockte mit seinem Infostand. Geschäftsführerin Ulla Frühoff und Vorsitzender Uli Legel sind neben Basketball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis sowie Volleyball stolz auf zwei weitere Abteilungen, die auf dem Aktionstag vertreten waren: In Russland, der Schweiz und Brasilien machte „Quax der Bruchpilot“ Halt. Faszinierend, wie die Mädchen der Turnleistungsgruppe des WTB fröhliche Gesichter auf die Gesichter ihrer Fans zauberten. Donnernder Applaus war gewiss, nachdem die Turnküken bei ihrer mitreißenden Vorführung atemberaubendes Tempo und schwierige Figuren geturnt hatten. Die Bühne wurde dominiert von den weißen Anzügen der Judoka. Hier waren mit Jean-Claude Frère (5. Dan) Stefan Koch (2. Dan) Thierry Moreaux (1.Dan) gleich drei schwarze Gürtel zu bestaunen: Aber auch viele ihrer in großer Zahl angetretenen Schüler konnten schon Farben vorweisen: Gelb, Orange, Grün, sogar ein Braungürtel zeigten das hohe Niveau beim WTB! Köstlich, wie sich zum Schluss Frère und seine Mitstreiter von den Kleinsten „auf die Matte klopfen“ ließen! Beim Essen Werdener Ruderclub konnten die jungen Ruderinnen von zahlreichen Siegen und Meisterschaften berichten. Vorsitzender Lothar Rust verwies stolz auf zahlreiche Weltmeister, die aus Reihen des „ersten Ruderclubs hinterm Wehr“ entstammen. Viele Mutige erprobten sich am Ergometer, durften am eigenen Körper erfahren, das Rudern eine durchaus anstrengende und anspruchsvolle Sache ist. „Der König ist gestorben“: Aus dem Persischen stammt der Begriff des König-Spiels, aus „šāh“ wurde „Schach“. Professor Till Engel berichtete über seine Schachfreunde Werden, die mit ihrem Zugpferd Jens Rehfeldt als amtierendem Essener Stadtmeister und Pokalsieger erfolgreichen Mannschaftssport bietet. Intensive Jugendarbeit führte dazu, dass mit Konstantin Berger auch der Essener Jugendmeister aus Werden stammt! Umlagert war die Torwand des SC Werden-Heidhausen. Jugendtrainer David Bärens sowie Jugendleiter Jürgen Koch sprachen die erfolgreiche Jugendarbeit mit vielen erlebnisreichen Fahrten sowie das ambitionierte Jugendkonzept an. Dann ließen die beiden Trainerinnen Lisa Böhmer und Carolin Koch ihre „Bambini-Kicker“ frei. Die kleinen Fußballer schenkten sich in ihrem Einlagematch nichts und rockten mit ihrem unbändigen Einsatzwillen die Halle!
Am Ende waren drei vergnügliche Stunden wie im Fluge vergangen. Die Verantwortlichen waren hochzufrieden, erstaunt vom überwältigendem Zuspruch und planen schon weitere Aktionen, um die Arbeit des Sportverbundes und seiner Mitgliedsvereine weiter in den Fokus der Werdener Bevölkerung zu rücken!
Quelle: Werden Kurier / Bangert

